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“Zuerst wurde Mauritius geschaffen, dann das Paradies. Aber das Paradies war nur eine Kopie von Mauritius“
Zitat von Mark Twain

19. Dezember 2011

Dienstag, 06.09.2011 - 2. Südtour, Teil 1

Heute steht noch mal eine längere Tour in den Süden auf dem Programm. Wir gehen in Grand Baie auf die Autobahn, haben aber in Port Louis einen Riesenstau, der uns ca. 20 Minuten kostet, bevor wir am Kreisel bei Curepipe die Autobahn verlassen, um zum Trou Aux Cerfs zu fahren.  Es handelt sich um einen im Stadtgebiet von Curepipe befindlichen Krater eines erloschenen Vulkans in 600 m Höhe, den man auf einer asphaltierten Straße umrunden kann. Wir brauchen etwas, bis wir die nicht sehr gut ausgeschilderte Zufahrt zum Vulkankrater finden. Zwar ist der 300m breite Krater mit Bäumen, Sträuchern und anderem Grünzeug nahezu zugewuchert, aber der Blick von hier oben in fast alle Richtungen über Großteile der Insel ist heute Morgen grandios.



Richtung Westküste fallen besonders der Tourelle du Tamarin (548m) , die Trois Mamelles (629m) und die Montagne de Rampart (777m) auf, Richtung Norden ist dann die Bergkette mit dem LePouce (812m) und dem Pieter Both (823m) zu sehen. Zu diesem Panorama gesellt sich dann immer wieder das „Dingelingeling“ eines mauritianischen Eiswagens. Dieser Abstecher bei der Fahrt in den Süden hat sich wirklich gelohnt.  Den Weg zurück zur Autobahn Richtung Mahébourg finden wir dann recht schnell. Noch vor Mahébourg fahren wir dann Richtung Blue Bay, weil wir uns dort, wenn möglich, das ebenfalls zur Beachcomber-Gruppe gehörende Shandrani Hotel ansehen wollen.  Da dies jedoch inzwischen zu einem „All inclusive Hotel“ umgerüstet wurde, gestaltet sich das Ganze etwas schwierig. Mann, das Ding ist ja schlimmer gesichert wie Fort Knox. Nach einigem Hin und her, sowie mehreren Telefonaten erhalten wir dann von der uniformierten Torwächterin endlich die Zufahrt freigegeben, wenn auch nur für eine 30 Minuten-Stippvisite. Mehr als ein informativer Bummel ist daher nicht drin.





Das Hotel ist größer als unseres, wunderschön gelegen zwischen 3 unterschiedlichen Strandbuchten, aber beim Umbau hätte man für ein AI-Hotel an den einzelnen Häusern durchaus etwas mehr machen können. O.K. es hat schon was, allein durch die Lage, aber es kostet auch um einiges mehr.  Nach unserem Bummel durch die Hotelanlage geht unsere Fahrt weiter an der Südküste Richtung Westen. An einem leicht zu übersehenden Hinweisschild biegen wir links ab um Richtung Steilküste zu fahren. Aber was dann kommt, haben wir auch noch nicht erlebt. Plötzlich sehen wir - das uns nun schon bekannt Schild - Divertion (Umleitung). Und was soll ich sagen, diese führt uns mitten durch die Anlage einer Zuckerfabrik, absolut verrückt! 

Auf einem abenteuerlichen Weg durch Zuckerrohrfelder und einen kleinen Wald erreichen wir schließlich unser Ziel: Le Souffleur.  Hier ist in dem vor der Küste liegenden Korallenriff eine größere Lücke, so dass die hohen Wellen hier direkt an die Steilküste donnern. Durch einzelne Felsspalten gepresst, wird das Wasser mit einem pfeifenden Geräusch wie bei einem Dampfkessel hoch in die Luft geschleudert, daher auch der Name dies Naturschauspiels.

Nach unserem Besuch sind nicht nur wir, sondern auch unser Auto mit einer ganz feinen Salzkruste überzogen, obwohl es ein Stück weiter hinten unter einem Baum geparkt war. Zurück geht es auf dem gleichen, abenteuerlichen Weg, dann wieder durch die Zuckerfabrik, und dann weiter Richtung Westen über Riviére des Anguilles und Souillac zu den Rochester Falls. 

11. Dezember 2011

Montag, 05.09.2011 - Captain Nemos Undersea Walk

Heute ist unser Solar - Underseawalk mit Captain Nemo geplant. Nach einem ausgiebigen Frühstück bummeln wir das kurze Stück zum Buchungs-Office und melden uns für 12:00 Uhr an. Dann noch ein bisschen relaxen im Hotel, alles vorbereiten (Badesachen, Kameras, Unterwasserbeutel), und dann bummeln wir zurück zum Office. Von dort geht es schräg über die Straße zum Strand, wo schon ein kleiner „Äppelkahn“ liegt, der uns zur Seawalk-Basis bringen soll.
Wir sind nur 6 Personen, davon 1 japanische Familie mit Kleinkind, das aber nicht mit unter Wasser geht, also nur 5 Teilnehmer. Nach einer kurzen Fahrt zur Seawalk-Basis, die nicht weit vom Hotel Le Canonnier in der Nähe des Riffes liegt, wird es ernst. Mal sehen, wie viel Bammel ich gleich habe (bin kein großartiger Schwimmer, und Tauchen ist überhaupt nicht mein Ding).Nach einer kurzen Einweisung in die wichtigsten Taucher-Zeichen, heißt es auch schon Klamotten aus, T-Shirt über (Tipp: damit der Bleigürtel nicht kratzt),Brille wechseln, Kamera bereithalten.
Und dann geht es zügig, einer nach dem anderen: Bleigürtel an, rückwärts an die Leiter treten, rein ins Wasser (puh,erst mal Luft schnappen). Fürs Nachdenken oder Bammel haben bleibt gar keine Zeit. Da kommt auch schon der ca. 8kg schwere Helm mit dem angestöpselten „Gardena“-Schlauch auf die Schulter, der Taucher umgreift mich von hinten, Leiter los lassen, und ab geht’s in die Tiefe (Ha, ha, Tiefe ist gut, sind ja nur 3m).

Nach einem kurzen Moment der Orientierungslosigkeit (wo bin ich, wo sind die Anderen, wo baumelt meine Kamera?), geht es auch schon los. Der Taucher und der Kameramann (ja, das Ganze wird auch noch gefilmt) geben Zeichen, und der Underseawalk beginnt. Den schweren Helm merkt man fast gar nicht, an die Beatmung hat man sich ebenso schnell gewöhnt, und das gehen auf dem Meeresgrund gleicht mehr dem Hüpfen von Neill Armstrong auf dem Mond. Und wenn die Scheiben beschlagen, einfach Helm etwas nach vorne ziehen, von unten mit der Hand hineingreifen, und etwas Wasser innen an die Scheiben spritzen, voila schon wieder klare Sicht.

Es lassen sich sofort einige Fische blicken, aber richtig los geht es erst, als der Taucher einem nach dem anderen Brot in die Hand drückt. Wer vorher nicht zugehört hat, und die Hand nicht seitlich, sondern vors Gesicht hält, ist ruckzuck von einem so dichten Schwarm von Fischen umgeben, dass er nicht mehr zu sehen ist. Es beginnt eine wilde Knipserei, auch wenn man durch den Sucher der Kamera, durch den Unterwasserbeutel nicht unbedingt gut sieht.


Natürlich kennt jeder solche Bilder, es aber selber zu erleben, ist dann doch einen andere Dimension.Ich verstehe jetzt auch eher die Begeisterung fürs Tauchen. Ich kann nach diesem Erlebnis eigentlich nur jedem Mauritius-Urlauber empfehlen, wenigstens einmal während seines Urlaubs auf Mauritius zu schnorcheln, zu tauchen, oder diesen phantastischen Unterwasser-Ausflug zu machen, sonst hat man etwas Wesentliches versäumt.
Viel zu schnell sind die geschätzten 25- 30 Minuten vorüber, und einzeln taucht man wieder mit Hilfe des Tauchers an die Wasseroberfläche.Nach dem Anlegen von trockenen Sachen heißt es dann wieder umsteigen in das kleine Boot, und mit Fullspeed geht es zurück an den Public Beach von Grand Baie. Beim Büro müssen wir dann etwas warten bis unsere DVD fertig geschnitten und gebrannt ist. Ein paar kleine Ausschnitte haben wir ja schon auf dem Kontrollmonitor gesehen, aber der richtige Durchlauf kommt dann erst zu Hause.Komisch, der Unterwasserspaziergang muss mich wohl dermaßen beeindruckt haben, dass ich schon nicht mehr weiß, was wir den Rest des Tages gemacht haben.

P.S.Wenn es mir gelingt den Film zu schneiden und ins richtige Format zu bringen, werde ich in einem der nächsten Posts auch ein Video davon einstellen.

7. Dezember 2011

Sonntag, 04.09.2011 - Hotel und Bucht

Heute ist noch mal relaxen angesagt. Nach dem ausgiebigen Frühstück bummeln wir erst mal am Strand entlang. Direkt an unsere Anlage angrenzend liegt das Hotel Veranda Grand Baie, eines der Hotels, die wir auch in der engeren Auswahl hatten. Auch diese Anlage, etwas kleiner als unsere, ist sehr nett angelegt. Aber wir sehen hier vor Ort auch, dass die Entscheidung für das Le Mauricia richtig war. Am Strand eines kleinen Privatclubs entlang, erreichen wir den zwar kleinen, aber sehr gepflegt aussehenden öffentlichen Strand La Cuvette, der auch alle Einrichtungen hat, die man so braucht. Selbst am Sonntag sehen wir hier wieder – wie überall auf der Insel – Reinigungskräfte mit der Aufschrift „Maxi-Clean“.
Bevor wir langsam zurückgehen, entdecken wir noch einen Riesenschwarm Libellen, denen es hier auch zu gefallen scheint. Ein kurzes Stück auf der Straße die vom Strand wegführt, und wir stehen wieder vor dem Eingangstor unseres Hotels. Obwohl wir bereits eine Woche hier sind, schauen wir uns erst heute den Rest unserer Anlage an. Wir entdecken dabei einen Baum mit großen Früchten und vermuten, dass es sich um einen Jackfruit-Baum handelt. Ein zufällig vorbeikommender Bediensteter mit dem schönen Namen „Mutty“ bestätigt uns dies eifrig.

Anschließend machen wir es uns erst Mal auf den Liegen in der Nähe unserer Terrasse bequem, denn für 14:30 Uhr haben wir uns für eine Tour mit dem Glasbodenboot eingetragen. Auch dieses ist, wie die meisten Sportangebote, inklusive. Solche Fahrten waren bisher eigentlich immer enttäuschend, aber wir haben uns gedacht, na dann können wir wenigstens ein paar schöne Bilder unseres Hotels von der Wasserseite aus schießen. Zu unserer Überraschung sehen wir dann doch erstaunlich viele verschiedene Fische und Korallen. Zum Schluß haben wir sogar einen Riesenschwarm Riffbarsche unter und neben unserem Boot (Tipp: Brot mitnehmen)


Bei der Rückfahrt taut auch unser Skipper immer mehr auf, und macht einige Späßchen mit uns. Insgesamt hat sich dieser kleine Ausflug auf jeden Fall gelohnt, nicht nur wegen der Fotos vom Hotel. Wieder angelandet schnappen wir uns unsere Badesachen und genießen den Rest des Nachmittags mit einem Drink am Pool.
Idylle am Pool                   

Nach dem Seafood-Büfett, lassen wir den Tag bei Bier und Rum auf unserer Terrasse ausklingen, den für morgen ist das Higlight dieses Urlaubs geplant, zumindest für mich.

5. Dezember 2011

Samstag, 03.09.2011 - Pferderennen in Port Louis

Am heutigen Samstag steht ein Besuch auf der Galopprennbahn in Port Louis auf unserem Programm. Da heute nicht das absolute Saison-Highlight - der Maiden-Cup - ansteht, wird wohl der Andrang nicht ganz so riesig sein. Aber es ist, wie wir später dann auch bestätigt finden, doch interessant mal so etwas in einem völlig anderen Kulturkreis zu sehen. Wir stellen dann auch sehr schnell fest, dass die ganze Atmosphäre, die Anfeuerungsrufe, Schreie und Freudentänze von Gewinnern sich doch erheblich von der Atmosphäre auf einer deutschen Galopprennbahn unterscheiden.
Das erste Pferderennen auf der Rennbahn Champ de Mars wurde am 25.06.1812 – also vor bald 200 Jahren ausgetragen. Die Rennbahn des „ Mauritius Turf Club“ ist damit - nach Ascot- die zweitälteste der Welt.
In der Mitte der Rennbahn trifft man die "normale" Bevölkerung, man kann da auch Wetten abschließen, essen, trinken, einkaufen. Es herrscht praktisch Volksfeststimmung. Wir wollen allerdings Richtung Tribüne, also lösen wir uns 2 Eintrittskarten (für Frauen ist der Eintritt nämlich frei !) und gehen unter der Tribüne durch in den Innenhof.



Wir schauen uns den ebenfalls im Innenhof befindlichen Führ-Ring an, genießen auf der Terrasse einen Drink und gehen dann auf die Vortribüne, schauen uns 3 Rennen an und genießen dabei das Spektakel, danach bummeln wir zu unserem nicht weit entfernt geparkten Auto zurück.
Da auf dem Rückweg nach Grand Baie, ganz in der Nähe der Autobahn, die ehemalige Zuckerfabrik L’Aventure de Sucre liegt, beschließen wir uns diese anzusehen (stand ohnehin auf dem Programm). In der ehemaligen Fabrikhalle ist eine sehr umfangreiche Ausstellung zur Inselgeschichte und den Weg vom Zuckerrohr zum Zucker aufgebaut. Auch viele Maschinen, die zur Gewinnung des Zuckers benötigt werden, sind hier zu sehen. Der Ausstellung angeschlossen ist ein Verkaufsshop, in dem man auch die unterschiedlichen Zuckersorten probieren und vergleichen kann.  Ich hätte nie gedacht, dass Zucker so unterschiedlich schmecken kann.



Da das heutige Abendprogramm in der Baywatch-Bar das gleiche ist, das uns schon am ersten Abend nicht begeistern konnte, fahren wir auf dem Rückweg beim Super-U vorbei, kaufen Cola, Rum und was zum Knabbern um den Abend auf unserer Terrasse ausklingen zu lassen. Bei der Gelegenheit kann ich mir auch gleich ein paar Einwegrasierer und Schaum kaufen, denn der Akku meines Elektrorasierers ist leer. Denn wenn man dummerweise das Ladekabel zu Hause liegen lässt, dann ist es eben „Aus“ mit elektrisch. Werde mal sehen, wie ich als eingefleischter Trockenrasierer damit zurecht komme.

1. Dezember 2011

Freitag, 02.09.2011 - Ganesha Day

Heute ist eigentlich Faulenzen angesagt. Aber es kommt mal wieder anders. Erst besichtigen wir im Hotel die uns angebotenen Premiumzimmer. Schließlich hat man uns dann überzeugt ins Erdgeschoss in größere Premiumzimmer mit Terrasse um zuziehen. Auch diese Zimmer haben die von uns schon geschätzte Verbindungstür, eine zusätzlich Couch und –wie schon erwähnt- eine schöne Terrasse mit Sitz- und Liegemöglichkeit und direktem Zugang zum Strand. Der Umzug ist ruckzuck erledigt.
Wir holen uns dann erst mal Badehandtücher und strecken uns auf den Liegen aus. Dieses Ausruhen dauert aber nicht sehr lange, da uns ein kräftiger Regenschauer vertreibt. Nachdem wir unser Mittags-Nickerchen dann im Zimmer verbracht haben, entschließen wir uns zu einem Bummel ins Zentrum von Grand Baie, um mal zu schauen, was heute so am Ganesh Chaturthi passiert. Bei dem wenige Geh-Minuten vom Hotel entfernten Hindutempel stehen eine Dutzend Kleinbusse, die Wiese vorm Tempel ist mit Autos zugeparkt, und uns begegnen viele Hindufamilien im Sonntagsdress. Aber wann nun was passiert, haben wir noch nicht so richtig rausbekommen. Wir gehen daher erst mal in die im Sunset Boulevard gelegene Bar direkt oberhalb des kleinen Hafens, von wo aus wir den Strand Richtung Tempel im Blick haben. Wir haben gerade bezahlt, da sehen wir, wie sich die Prozession vom Tempel Richtung Strand bewegt. Wir kommen gerade noch rechtzeitig um das bunte Treiben zu beobachten. Viele Hindus tragen Ganesha Figuren, die heute zum Höhepunkt des Festes mit Booten in die Bucht rausgefahren und versenkt werden.
 Als wenn es nicht schon reicht, heute von oben etwas nass geworden zu sein, erwischt es mich heute auch noch von unten, als ich beim Fotografieren zu nahe ans Wasser trete und von der nächsten kleinen Welle erwischt werde. Nachdem wir dem Treiben einen Zeitlang zugesehen haben, bummeln wir zum Hotel zurück. So geht dieser Faulenztag dann mit einem Mauritianischen Büfett, und einer anschließenden Sega-Show, dem bisher besten Auftritt, in der Baywatch-Bar zu Ende.

30. November 2011

Donnerstag, 01.09.2011 - Süden/Südwesten, Teil 3

In Baie du Cap verlassen wir dann die Küstenstraße, um zwischen meistens  abgeernteten Zuckerrohrfeldern nach Chamarel zu fahren.


Nachdem wir am Kassenhäuschen unseren Obolus entrichtet haben gelangen wir nach 1,5 km zum ersten Aussichtspunkt. Von hier hat man von 2 verschiedenen Standorten aus, wobei der obere (recht die Stufen hochgehen) besser ist, einen schönen Blick auf den Wasserfall von Chamarel (Cascade Chamarel). Von den beiden Flüssen St. Denies und Viande Salèe gespeist, stürzen die Wassermassen hier fast 100m senkrecht in die Tiefe.
Nach weiteren 1,5 km erreichen wir dann die Terres des Couleurs (Coloured Earth). Es handelt sich hierbei um eine - ca. 1 ha große wellige Fläche, die je nach Lichtverhältnissen in den unterschiedlichsten Farben von Blau, Grau, Rostbraun, Rot oder Gelb leuchtet. Diese Naturschauspiel wird durch unterschiedliche Mineralien in der Erde verursacht.
Da es später Nachmittag ist, ist jetzt genau die richtige Zeit um das Farbenspektakel in der Nachmittagssonne zu genießen, bevor eine herannahende dunkle Wolke dem Spektakel ein Ende setzt.
 
An den Salinen von Grande Rivière Noire vorbei fahren wir – während gerade die Sonne untergeht - über Tamarin  in Richtung Port Louis an der Westküste entlang, und dann von dort auf der Autobahn zurück nach Grand Baie.
Das Restaurant Les Quais ist heute Abend wieder aufwendig geschmückt, denn heute steht ein Asiatisches Büfett auf dem Programm. Natürlich – wir haben‘s uns fast schon gedacht – sind auch wieder die Bedienungen entsprechend gekleidet und die abendliche Show in der Baywatch Bar dem Thema angepasst.

Und hier noch die Karte zu unserer 1. Süd-/Südwest-Tour:

28. November 2011

Donnerstag, 01.09.2011 - Süden/Südwesten, Teil 2

Da das Wetter immer besser wird, fahren wir weiter durch den dichten Regenwald des Black River Gorges Nationalpark. Er hat seinen Namen von der Schlucht des schwarzen Flusses (Black River Gorges) und bedeckt etwa 3,5% der Landfläche von Mauritius. Höchster Punkt des Parks ist der Black River Peak mit 828 m Höhe. Wir fahren über die auf ca. 750 m Höhe liegende Hochebene Plain Champagne und machen Stopps an verschiedenen Aussichtspunkten rechts oder links der Straße , so z.B. bei den Alexandra Falls und den Riviere Noire Falls, wo wir die phantastischen Ausblicke genießen.


Durch  Chamarel fahren wir erst mal durch, und verlassen langsam das Gebirge auf einer an Serpentinen reichen Strecke. Kurz vor Erreichen der Südwestküste haben wir links der Straße noch mal einen schönen Ausblick aufs Meer und auf das Gebirge. Außerdem sehen wir von hier aus bereits den monumentalen Sklaven-Felsen Le Morne Brabant (556m), der sich hier einige Kilometer weit in den Ozean hinaus schiebt.
ÜberCasa Noyale aus südwärts fahrend, erreichen wir schließlich die Zufahrt zu den Hotels rund um den Le Morne. Wir fahren an  mehreren Luxushotels, sowie einigen noch im Bau befindlichen vorbei bis zum Strand, wo wir den Surfern und Kitesurfern zusehen, die hier reichlich vertreten sind. Kein Wunder, Sonnenschein, weißer Strand, reichlich Wellen und ein kräftiger Wind.
Weil sich bei uns so langsam der „kleine Hunger“ meldet, fahren wir ein Stück den Weg zurück bis zum Hotel Pavillion, neben dem sich die kleine Strandbar Emba Filao befindet. Zu unseren leckeren Sandwiches und Hotdogs gesellt sich schnell eine Zahl bunter Vögel, die auch etwas davon abhaben wollen. Von Hirtenstar über Rotohrbülbül bis zu  den Webervögeln (roter Kardinal, gelber Cap Webervogel) ist so ziemlich alles vertreten.
Unsere Weiterfahrt an der Südküste entlang unterbrechen wir noch für einen kleinen Fotostopp, bevor wir bis zu dem als Le Maconde bezeichneten Felsen kurz vor Baie du Cap kommen, bei dem die Straße eine perfekte Haarnadelkurve beschreibt.